Beauty und Schönheit - Schönheitsoperation und Augen Lasern

Unser Schönheitsideal

Von allen Plakatwänden blickt es auf die Menschheit herab, das globale Schönheitsideal.

Die zivilisierte westliche Welt stellt gegenwärtig nur etwa ein Sechstel der gesamten Weltbevölkerung dar, aber das von ihr propagierte Schönheitsideal wurde durch sie globalisiert. Das führt dazu, dass Menschen aller Kulturkreise auf Dauer versuchen, so auszusehen wie es ihnen von der westlich dominierten Film-, Mode, Fernseh-, und Werbeindustrie immer wieder vorgeführt und nahegelegt wird.

Somit prägen gerade global verkaufte Kosmetik- und Modezeitschriften wie Vogue, Elle, Marie Claire und Madame weltweit die Frauen der Schöpfung. Sie wollen sich in der äußeren Erscheinung immer stärker an das westliche Erscheinungsbild angleichen, was teilweise zwangsläufig dazu führt, dass z.B. sich asiatische Frauen ihre engen Augen zu großen, runden "beautyful eyes" umoperieren lassen.

Aber einige Urvölker und alte Kulturkreise, die nicht von der globalisierten Medienwelt erfasst sind, bewahren auch noch heute ihre alten und vor allem eigenen Schönheitsideale. So haben z.B. tibetanische Nomaden im Hochgebirge des Himalayas oder Volksstämme in der afrikanischen Steppe oder die Urvölker im Dschungel des Amazonas-Gebietes immer noch ihre, seit Jahrtausenden alte, Schönheitsideale.

Miss World - jedes Jahr ein anderes Schönheitsideal

Auch bei der Wahl der Miss World wird einmal im Jahr das aktuelle, weibliche Schönheitsideal von einer überregionalen Schönheitskommission (man kann es auch die Stiftung Schönheitstest nennen) festgelegt. Zu dieser Wahl treten alle Gewinnerinnen der kontinentalen Miss-Wahlen wie Miss Germany gegen Miss Marokko, Miss China, Miss USA usw. an. Und letztendlich gewinnt meistens eine der Damen, die dem aktuellen, westlichen Schönheitsideal entspricht. Doch gerade in jüngster Zeit haben sich die strengen Kriterien, vor allem bezüglich der Hautfarbe sehr gelockert, so dass gelegentlich auch eine dunkelhäutige Frau zur Miss World gekürt wird.

Das globalisierte Schönheitsideal für Frauen

Heutzutage gelten die Standard Maße von 90-60-90 (Umfänge in cm für Brust-Taille-Hüfte) bei einer Körpergröße von 1,68 - 1,80 sowie einem ideal Gewicht von 50-65 kg als der Eichwert der globalen weiblichen Schönheit. Es gilt dabei der BMI von 13-22. Das wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen, wo zu ihrer Zeit die ausgemergelten Top Models der Haute Couture propagiert wurden. Aber auch heute gilt immer noch der Standard, keinen großen Körperfettanteil zu haben. So sollen volle Lippen in einem leicht nach oben strebenden Mundwinkel münden. Dazu in Kombination eine schmale Nase die nicht zu klein oder flach sein darf. Wangenknochen die hoch sitzen und von langen Wimpern umsäumte, klare, blaue oder smaragdgrüne Augen, werden als besonders schön empfunden. Auch ist die Tendenz zu dem leicht blassen Ideal gewichen, denn der ideale Teint soll leicht gebräunt und die Haut makellos glatt und ausreichend feucht sein. Sehr unpopulär sind Gesichtsfalten und Krähenfüße - ebenso Schlupflider - aber dagegen gibt ja mittlerweile das Zaubermittelchen Namens Botox, ein Nervengift das immer häufiger gespritzt wird. Gegen Schlupflider ist allerdings nur mit einer kostenintensiven Schönheits-OP zu begegnen.

Der Horror einer jeder schönheitsbewussten Frau ist die Zellulite, welche durch eine Gewebeschwäche und zu hohem Körperfettanteil ausgelöst wird. Hier werden weltweit Milliarden Euros, Dollars oder Rubel investiert um dieser, mit Straffungscremes oder Fettabsaugungen, entgegen zu wirken. Aber auch der Fitnesswahn in den dafür vorgesehenen Studios ist ungebrochen, um den schlabberigen Fettschichten den Garaus zu machen.

Die Behaarung des Körpers

Bei der Kopfbehaarung wird heute gerne wieder lang getragen. Durch künstliche Haarextension kommt Frau schnell zu der gewollten Löwenmähne. Nach einer längeren Phase, wo viele Frauen eine freche Kurzhaarfrisur bevorzugten, legt die emanzipierte Frau von heute mehr Wert auf das weibliche Attribut. Blonde Haare gelten dabei nach wie vor als besonders attraktiv und sexy, daher wird auch oft mit der chemischen Keule zur Wunschfarbe verholfen. Die Achselbehaarung ist bei Frauen gar nicht gern gesehen und daher sehr verpönt. Auch der Schambereich sollte rasiert sein, aber ein kleines "Bärtchen" liegt dagegen voll im Trend. Augenbrauen werden gezupft, zu zart geschwungenen Haarstrichen, aber auch oft komplett entfernt und durch gemalte bzw. eintätowierte Verzierungen dann kunstvoll ersetzt. Das schlimmste was einer Frau passieren kann, ist die hormonell bedingte Ausbildung eines Frauenschnurrbarts. Hier hilft nur das rigorose, lasergestütze Ausmerzen der Haarwurzeln.

Die Zähne

Die Zähne der schönen Frau müssen in fast durchsichtigem Weiß erstrahlen. Sie müssen grade gewachsen und frei von Karies bzw. Parodontose sein, auch sollten sie keinerlei Lücken aufweisen. Zahnschiefstände oder Zahnverfärbungen durch den Konsum von Nikotin, Teein, und Koffein werden von der Kommission nicht geduldet. Daher sind regelmäßige Besuche beim Zahnarzt und der Gebrauch von aufhellender Zahnpasta sehr wichtig, damit die Gesamterscheinung der schönen Frau auch nicht von kleinen Makeln im Mundbereich getrübt wird. Besonders amerikanische Jugendliche haben teils abenteuerlich aussehende Zahnspangen, um in ihrem späteren Leben das Ideal der schönen Zähne erfüllen zu können.

Plastische Chirurgie und Künstliche Hilfsmittel

Wimpernextensions

Um dem weiblichen Auge zu mehr Ausdruck und Ausstrahlungskraft zu verhelfen wird Wimpern-Extension als künstliches Hilfsmittel eingesetzt.

Unters Messer - einschneidender Eingriff

Die Schönheits-Chirurgie ist einer der aufstrebenden Wirtschaftszweige hierzulande. Viele Frauen und Männer legen sich heute gerne freiwillig unters Messer.

Die Plastikfingernägel sind ein fester Bestandteil geworden und müssen von schönheitsidealisierten Frauen unbedingt getragen werden, auch wenn wir über grell bemalte Plastikfingernägel durchaus geteilter Meinung sein können.

Durch Silikonimplantate werden die Anpassung des Brustumfangs und ihre Form auf die festgelegten Idealmaße gebracht. Wichtig ist dabei, dass die Brust danach fest sitzt und die Brustwarzen leicht nach oben zeigen. Unpopulär sind allerdings birnenförmige Hängebrüste, diese sollten dringend in die richtige Form gebracht werden, um damit dem geforderten Schönheitsideal zu entsprechen. Das gleiche gilt für überdimensionale Brüste, da diese von der Schönheitskommisson als Makel eingestuft werden, die Ausnahme dabei sind Pornodarstellerinnen.

Künstliche Eingriffe im Bereich der Lippen werden mit Collagen, Silikon und Eigenfett aufgespritzt um damit vollere Lippen zu bekommen. Bei der Aufspritzung sollte aber auf die Dosierung geachtet werden, denn dicke Wulstlippen wirken eher abstoßend, vulgär und entsprechen auf keinen Fall dem globalen Schönheitsideal.

Der Schminkkasten

Eine dezente Lage Schminke sorgt für eine frische Farbe und Abwechslung im schönheitsidealisierten Gesicht.

Die richtige Dosierung beim Auftragen der Gesichtsschminke ist ein essentieller Bestandteil des Schönheitsideals. Durch Mascara, Lippenstift, Abdeckpaste und Lidschatten werden die Augen, Lippen, Augen betont und kaschiert gleichzeitig Hautunreinheiten, sowie unebene Gesichtspartien. Die Schminke ist so beliebt, dass sich viele Frauen heute gar nicht mehr aus dem Haus trauen ohne sich davor, teilweise zentimeterdick, den Gesichtsspachtel aufgetragen haben. Sie fühlen sich sonst nackt, durchschaubar und hässlich. Aber diese Form der übermäßigen Maskierung entspricht jedoch überhaupt nicht dem gängigen Schönheitsideal, denn gerade bei der Gesichtsschminke kommt es sehr auf das richtige Augenmaß an. Weniger bedeutet teilweise mehr!

"Wer schön sein will, muss leiden" - so scheint der Trend beim Wegspritzen von Falten zu sein. So steigt jährlich die Nachfrage um Brüste zu vergrößern oder dem Absaugen von ungewünschten Fettpölsterchen. Es lässt sich nur grob schätzen, wie viele Menschen, vor allem Frauen, sich für eine atemberaubendere Schönheit behandeln lassen. So zählte das Magazin "Stern" für das Jahr 2013 fast 23 Millionen Operationen und Unterspritzungen weltweit auf, darunter waren über 650.000 Eingriffe in Deutschland. So bieten demnach etwa 1700 Mediziner ihre Dienste in Sachen Schönheit, alleine in Deutschland an.

Einige Experten sprechen sogar von einem "Wildwuchs" unter den Angeboten, denn es finden sich im Internet unzählige Angebote von privaten Instituten in bester Lage und schönen Villen um die Gunst der zahlungskräftigen Kundschaft zu buhlen. Aber auch "normale" Krankenhäuser wollen etwas von diesen Kuchen abhaben und steigen zunehmend in das Geschäft mit ästhetischen Operationen ein.

So liegt der Anteil der Frauen bei ästhetisch-plastischen Eingriffen bei etwa 85 Prozent, die sich für die Schönheit unters Messer legen.

Der überwiegende Anteil dieser durchgeführten Schönheitsoperationen ist allerdings, medizinisch gesehen, nicht notwendig. Aber: "Operative Korrekturen können sinnvoll sein, wenn der Leidensdruck unter der Abwertung durch die Mitmenschen entsprechend groß ist", so beschreibt es die Broschüre "Schön durch Operation?" der Verbraucherzentrale Hamburg. Das hat auch wirklich Sinn, wenn Entstellungen bestehen, zum Beispiel durch stark abstehende Ohren, keine oder eine übergroße Brust oder auch bei einer starken Erschlaffung der Haut nach einer extremen Gewichtsabnahme.

Welche Schönheitsoperationen sind besonders häufig?

Nach einer Umfrage durch die Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) wurden im Jahr 2013 insgesamt 129.500 Schönheitsoperationen und mehr als 128.000 sogenannte Unterspritzungen (etwa mit Botox zur Faltenglättung) gezählt.

Die Top drei der Schönheits-OPs:

  1. Brustvergrößerungen mit 25.130 Eingriffen
  2. Augenlidstraffung mit 20.280 Eingriffen
  3. Fettabsaugung mit 18.360 Eingriffen

Aber welche Ausbildung haben die Chirurgen?

Jeder Mediziner oder jede Ärztin kann sich rein theoretisch das Schild "Schönheitschirurgie" an die Tür hängen, denn die Bezeichnung Schönheitschirurgie oder kosmetische Chirurgie sind nicht geschützt. Somit lohnt sich der genaue Blick auf die richtige Ausbildung.

Es gibt den Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und die Ausbildung dauert sechs Jahre. Diese umfasst neben Tätigkeiten in der Ambulanz und Intensivmedizin auch einen Katalog an notwendigen Operationen, die ein Arzt selbstständig durchgeführt haben muss. Dazu gehören auch ästhetische Operationen.

"Zu dem Kerngeschäft dieser Fachärzte gehört unter anderem die Handchirurgie oder der Wiederherstellung von Gewebe, zum Beispiel nach Krebsoperationen, Unfällen oder Verbrennungen" sagt Klaus Müller, Chefarzt der Abteilung für Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Asklepios Klinik Wandsbek. Der Anteil an rein ästhetischen Eingriffen also "Schönheits-OPs" liegt laut DGPRÄC bei diesen Fachärzten insgesamt bei rund 30 Prozent.

Es gibt aber auch andere Facharztgruppen, die sich ihre Expertise bei plastischen und ästhetischen Eingriffen erarbeiten und lange an ihrer Ausbildung feilen. Dazu gehören etwa Hautärzte, Frauenärzte, Augenärzte, Hals-, Nasen-, Ohrenärzte oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen.

Wie findet sich ein guter Chirurg?

Die verschiedenen Fachgesellschaften bieten auf ihren Webseiten Links bezüglich der richtigen Arztsuche an. So auch die GÄCD. Sie gibt verschiedene Empfehlungen und welche Facharztgruppe bei einem Schönheitseingriff gewählt werden kann.

Eine gute Anlaufstelle kann auch der Hausarzt sein, der möglicherweise von bestimmten Kliniken abraten bzw. zuraten kann. Wichtige Aussagen können ebenso Freunde oder Kosmetiker machen und vielleicht sogar von persönlichen Erfahrungen berichten.

Wichtig: eine gute Beratung

Sehr wichtig ist eine gute Beratung vor der Operation, so kann das erste Gespräch auch Hinweise darauf geben ob der Arzt nur an schnell verdientes Geld denkt oder auch umfassend informiert. Hilfreich kann sein, wenn eine Begleitung bei diesem Gespräch mit anwesend ist, das kann auch ein Freund oder eine Person sein, die bereits eine Schönheitsoperation durchgeführt hat. Die Ärztekammer rät auch dazu, dass Beratungsgespräche nicht unter Zeitdruck geführt werden sollten und der Fragesteller sich alle wichtigen Fragen vorher aufgeschrieben hat.

Der behandelnde Arzt sollte sich vor einem Eingriff auch nach den Motiven und Erwartungen erkundigen und ebenso darauf eingehen. Es ist ratsam, die gewünschte Veränderung vorher auf dem Körper malen zu lassen, um den Umfang der Operation besser einschätzen zu können.

Die Risiken und Kosten sollten genau besprochen werden und auch transparent gemacht werden. Wichtig ist auch die medizinische Versorgung falls Komplikationen auftreten sollten und ob die Narkose durch einen erfahrenen Anästhesist durchgeführt wird.

Was kostet eine Schönheitsoperation?

Die meisten Schönheitsoperationen fallen unter private Leistungen und dabei sollten sich die Mediziner nach der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) richten. Das ist aber oft nicht der Fall und es werden Pauschalhonorare oder Festpreise vereinbart. Aufschluss darüber kann ein detaillierter Kostenvoranschlag oder eine aufgeschlüsselte Rechnung geben. So kann dann auch ein Preisvergleich mit einem anderen Institut oder einer anderen Schönheitsklinik durchgeführt werden.

Die Kosten von Korrekturen der Brust oder anderen Körperteilen, Faceliftings oder Hautstraffungen sind unterschiedlich kostenintensiv und variieren je nach Aufwand.

Bei Fettabsaugungen wird auch nach der Menge des zu entfernenden Fettgewebes kalkuliert. Die Preise für eine Brustoperation belaufen sich auch ca. 4500 bis 8000 Euro. Das ist aber nicht immer der Fall, Festpreise oder Pauschalhonorare kommen auch hier vor. Ein detaillierter Kostenvoranschlag und eine aufgeschlüsselte Rechnung können Aufschluss darüber geben, ein Preisvergleich mit einer anderen Klinik oder einem anderen Institut ist ebenfalls hilfreich. Die Kosten für die verschiedenen Korrekturen der Brust oder anderer Körperteile, Faceliftings oder Hautstraffungen variieren je nach Aufwand. Bei der Fettabsaugung kommt es auch auf die Menge des entfernten Fettgewebes an.

Scharfes Sehen durch Augen Lasern

Viele wünschen sich endlich wieder ohne ihre Brille scharf zu sehen, eine Möglichkeit, sich diesen Wunsch zu erfüllen, ist das Augen Lasern. Mittlerweile gibt es viele Institute in Deutschlands großen Städten, die Operationen per Augenlaser durchführen.

In Deutschland gibt es ca. 52 Millionen Menschen die Brillen oder Kontaktlinsen benötigen. Aber viele würden gerne wieder ohne diese Sehhilfe scharf sehen können. Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit sich die Augen Lasern zu lassen und dadurch ohne eine zusätzliche Sehhilfe wieder scharf sehen zu können. Die gängigste Form der Augenoperation ist die Lasik-Methode, die in vielen Städten durchgeführt werden kann. Viele Patienten nutzen mittlerweile diese Methode. So wurden in Deutschland bereits mehr als 100.000 Augenkorrekturen per Laser durchgeführt, um den Augen der Patienten wieder die ursprüngliche Sehschärfe zurück zu geben. Dieser Eingriff geht relativ schnell und ist nur mit wenigen Risiken verbunden. Komplikationen durch die Operation treten sehr selten auf.

Bei der Lasik-Operation wird mit einem Mikromesser die oberflächliche Hornhaut durchtrennt und wie ein Deckelchen zur Seite geklappt. Dann wird per Laser das tiefer liegende Hornhaut-Schichtgewebe abgetragen. Nach der Abtragung wird das Deckelchen wieder zurück geklappt. Da das Auge zuvor mit Augentropfen betäubt wurde, ist das Auge Lasern für den Patienten schmerzfrei. Kurz nach der Operation wird das Auge dann noch einmal untersucht und anschließend mit einem durchsichtigen Verband abgedeckt.

Das Augen Lasern kommt für Kurzsichtige bis minus zehn Dioptrien und bei Weitsichtigen bis plus drei Dioptrien in Frage. Auch Patienten, die eine sogenannte Stabsichtigkeit oder eine leichte Hornhautverkrümmung haben, können ebenfalls diese Möglichkeit der Laser Augenkorrektur in Betracht ziehen. Die meisten Patienten können bereits nach 24 Stunden der erfolgten Operation ohne Kontaktlinsen oder Brille wieder scharf sehen. Dieses Verfahren hat auch im Vergleich zu anderen Methoden nur wenige Wundschmerzen oder Narbenbildung. Die Lasik-Operation ist so erfolgreich, dass nur etwa jeder zehnte Patient nach einem Jahr wieder eine Sehhilfe benötigt. Da das Augen Lasern zu einer "Wunschoperation" gehört werden die Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen.

Augenlasern durch Lasik- & Lasek- Methode

Technik:

Eine Behandlung von Kurz, - Weit -, Stabsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen durch die modernen Lasertechniken kann Kontaktlinsen oder Brillen überflüssig machen. Dabei wird ohne Skalpell zunächst ein kleiner Schnitt an der Hornhaut vorgenommen. Danach kann das freiliegende Hornhautgewebe so bearbeitet, modelliert und abgeschliffen werden, dass sich der Brechwert des Auges verändert. So erhält der Patient auf diese Weise die Fähigkeit zurück, ohne Hilfsmittel wieder scharf zu sehen zu können.

Operationsdauer & Verlauf:

Die eigentliche Operation unter lokaler Betäubung des Auges dauert nur ungefähr 15 Minuten, durch die Vorbereitung und Nachbehandlung sollten aber ein paar Stunden eingeplant werden. Außerdem ist es empfehlenswert, einen Fahrer oder ein Taxi nach der Operation zu bestellen, da keine Teilnahme am Straßenverkehr möglich ist. Das Auge sollte in der ersten Stunde der Operation zunächst geschlossen gehalten werden. Auch ist davon auszugehen, dass nach dem Eingriff die Sicht und Sehschärfe zunächst für mehrere Stunden verschwommen ist. Das Auge darf dann für zirka eine Woche lang nicht gereizt werden (z.B. durch Wasser oder Reiben). In dieser Zeit müssen außerdem auch regelmäßig Augentropfen zur Nachbehandlung verabreicht werden. Das normale Sehvermögen stellt sich in der Regel zwar schnell wieder ein, aber ein definitives Ergebnis mit voller Sehschärfe liegt jedoch meist erst nach der 4. Woche vor.

Vorteile:

Die Augen Laserbehandlung gilt als komplikationsarmes und sehr effektives Verfahren. In der Regel treten kaum oder keine Schmerzen auf.

Nachteile & Risiken:

Nicht für jeden ist das Laserverfahren geeignet. Ob eine Lasik-Operation in Frage kommt, sollte daher in einer vorangehenden Untersuchung vom Augenarzt geklärt werden. Das Auge kann direkt nach der OP tränen oder brennen. In sehr seltenen Fällen kann es durch Vernarbungen an der Hornhaut zu Blendempfindlichkeiten kommen. Sehr selten und eher unwahrscheinlich ist die Möglichkeit einer massiven Sehverschlechterung bzw. Erblindung nach der Operation.

Haltbarkeit:

Es werden generell sehr gute Ergebnisse mit der Lasik-Operation erzielt. In einigen Fällen ist das Sehvermögen sogar besser geworden, als zuvor mit Kontaktlinden oder der Brille. Das Ergebnis der Augen Laser hält lebenslang, es kann aber vereinzelt dazu kommen, dass eine Lesebrille ab einem Alter über 50 benötigt wird.

Die Kosten:

Die Augen Laser Operation für beide Augen liegt bei ca. 2000 Euro. Diese können aber von der Steuer als Krankheitskosten abgesetzt werden, da eine Sehschwäche vorliegt. Die Finanzierung wird leider nicht von den Krankenkassen getragen, wenn es keine medizinische Notwendigkeit gibt.